Morgenwunder

Erde & Orte

34.000 Einwohner – und eine der größten Reederei-Adressen Deutschlands

Leer ist eine Kleinstadt an Ems und Leda, weit weg von Hamburg oder Bremen, und trotzdem sitzen hier seit den 1980er Jahren auffällig viele Reedereien. Die Stadt lebte jahrhundertelang vom Seehafen, war aber formal gar keine Stadt: Bis 1823 galt sie als Marktflecken, obwohl sie längst städtisch aussah und funktionierte. Dazu kommt eine Altstadt, die als besterhaltene Ostfrieslands gilt, mit vier Burgen auf engem Raum. Und ein Häuptling namens Focko Ukena machte den Ort im späten Mittelalter kurzzeitig zum politischen Zentrum der Region.

Der Name Leer geht wahrscheinlich auf das urgermanische „hlér“ zurück – Weideplatz. Aus der Wiese wurde ein Schifffahrtsstandort.

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Der Artikel stammt aus der Wikipedia und steht unter CC BY-SA 4.0. Die Einleitung oben ist unsere eigene.

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