Weltall & Universum
Nicht die Venus ist uns am nächsten, sondern meistens Merkur
Fast die Hälfte der Zeit ist Merkur der erdnächste Planet – nicht die Venus, die in fast jedem Schulbuch diesen Ruf hat. Das liegt daran, dass er eng um die Sonne kreist und uns dadurch im Mittel seltener davonläuft. Gleichzeitig ist er der Planet, den man kaum zu Gesicht bekommt: Er löst sich nie weit genug von der Sonne, um länger als eine Stunde am Dämmerungshimmel zu stehen. Und auf seiner Oberfläche liegen zwischen Tag und Nacht rund 600 Grad Unterschied – mehr als bei jedem anderen Planeten.
Mit dem bloßen Auge lässt sich Merkur höchstens eine Stunde lang sehen, morgens oder abends – durch ein Teleskop dagegen sogar bei Tageslicht.
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Der Artikel stammt aus der Wikipedia und steht unter CC BY-SA 4.0. Die Einleitung oben ist unsere eigene.
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